Zu Pfingsten 2016 wurden drei Awards ausgetragen, nämlich

  • Award für Vertriebssoftware – Eisenhut-Award
  • Award für Gewerbeberatung
  • Award für Altersvorsorgeberatung.

 

Award für Vertriebssoftware

Der Award für Vertriebssoftware für Finanzdienstleister wurde in diesem Jahr zum 17. Mal ausgetragen. Er ist damit der „dienstälteste“ Award in Deutschland.
In der Kategorie für kleinere Vertriebstools sowie Bildungstools werden die erfolgreichen Bewerber mit einer „Auszeichnung“ (ohne Abstufungen) belohnt. In allen anderen Award-Rubriken werden Awards in Gold, Silber und Bronzevergeben. Bei einer Software, die in drei Jahren ohne Unterbrechung jeweils mit Gold ausgezeichnet wurde, wird ein Award in Platin verliehen und zwar für das nachgewiesene nachhaltige hohe Niveau der Softwarelösung. Beim dritten Award in Platin wird die Auszeichnung „Hall o fFame“ vergeben.

In diesem Jahr sind die Preisträger:

Hall ofFame:

  • Sparkasse Osnabrück für ihre Software für Altersvorsorgeberatung

Platin-Award:

  • Generali für ihr Maklerportal
  • Gothaer für ihre Software zur Ganzheitlichen Beratung

Gold-Award:

  • R+V für Ihre Software zur Ganzheitlichen Beratung
  • Swiss Life Deutschland Vertriebsservice GmbHfür Ihre Software zur Ganzheitlichen Beratung
  • CHARTA für ihr Maklerportal

Silber-Award:

  • Versicherungskammer Bayern für ihr Agentursystem

Bronze-Award:

  • ERGO Group AG für ihre Gewerbeberatungssoftware

Auszeichnung für Bildungstools

  • ERGO Group AG

Auszeichnung für Vertriebstools

  • De Vertriebstools
  • insuro Maklerservice GmbH
  • SkenData

Insgesamt wurden seit dem Jahr 2000 bei über 600 Bewerbungen knapp über 170 Bewerbungen ausgezeichnet. Zwei Bewerber erhielten die höchste Auszeichnung „Hall ofFame“, nämlich der LVM in 2014 und die Sparkasse Osnabrück in diesem Jahr. Sieben Bewerber konnten dabei bislang mit einem Platin-Award für ihre mehrjährige Spitzenposition belohnt werden (Allianz, Basler, Hannoversche Leben, impuls, Maklermanagement AG, Sparkasse Witten, IWM) – und nunmehr in 2016 zusätzlich Generali und Gothaer.
Zum ersten Mal wurden parallel zum Award für Vertriebssoftware, d.h. für Software-Werkzeuge, auch die Awards für Vermittler hinsichtlich ihrer Beratungsgüte ausgetragen.
Parallel zum Eisenhut-Award wurden zwei weitere Awards ausgetragen, die die Beratungsgüte von Vermittlern bewertet – und nicht die Güte ihrer Software-Unterstützung.

 

Award für Altersvorsorgeberatungkonnten

Beim Award für Altersvorsorgeberatungkonnten folgende Vermittler ausgezeichnet werden:

Platin-Award:

  • Joachim Schröder
  • Frank Grell
  • Christian Gerber

Gold-Award:

  • Michael Breuer
  • Markus Dornseifer
  • Sebastian Riechmann
  • Marlis Stagat

Silber-Award:

  • Jan Petersen

Bronze-Award

  • Niklas Horst
  • Sven Kuhn

Seit vielen Jahren konnte auch wieder eine Agentur ausgezeichnet werden und zwar:

  • Bezirkskommissariat Joachim Schröder e.K. (Gold-Award).

 

Award für Gewerbeberatung

Beim Award für Gewerbeberatung konnten folgende Vermittler ausgezeichnet werden:

Platin-Award:

  • Nikolaus Stapels

Gold-Award

  • Joachim Schröder

Silber-Award

  • Thorsten Schiffgens
  • Frank Settgast
  • Marlis Stagat

Bronze-Award

  • Stefan Berg

 

Kubi e.V. - Award-Sieger 2016 im Kaisersaal des Rothenburger Rathauses
Abbildung 1: Award-Sieger 2016 im Kaisersaal des Rothenburger Rathauses

Beim Award für Vertriebssoftware war in 2016 die ERGO-Group mit zwei Auszeichnungen besonders erfolgreich. Bei den Awards zur Beratungsgüte war der erfolgreichste Bewerber wie in 2015 Herr Joachim Schröder. Diesmal mit einem Platin-Award und zwei Gold-Awards – davon einmal für ihn bzgl. der persönlichen Beratungsgüte sowie einmal für sein Bezirkskommissariat und damit für seine Ausbildungsgüte.

Die Auszeichnungen wurden im historischen Kaisersaal des Rothenburger Rathauses vorgenommen. Die Feier selbst wurde vom Bürgermeister eröffnet, der von seinem Kellermeister begleitet wurde. Während beide Einblicke in die Geschichte von Rothenburg ob der Tauber gaben, kreiste der Weinhumpen des Kellermeisters unter den Fest-Teilnehmern, die sich so gut einstimmen konnten. Die feierliche Auszeichnung ging dann nahtlos in einen Steh-Empfang im Jury-Hotel „Eisenhut“ über.

Der Weg zu den Auszeichnungen war bei allen drei Awards lang und steinig. Die mehrstufige Prüfungsphase ging über drei Monate und enthielt schriftliche Prüfungen. Nach jeder Prüfung gelangten nur die Erfolgreichen in die nächste Stufe. Die letzte Stufe war bei allen Awards eine Präsenzprüfung in Rothenburg ob der Tauber und zwar im Hotel „Eisenhut“. Frühere Bewerber haben für den Software-Award den Beinamen „Eisenhut-Award“ etabliert.  

Die Finalprüfung ist für alle Awards eine Präsenzprüfung.

Beim „Eisenhut-Award“ besteht die Final-Prüfung aus einer (mehrstündigen) Software-Präsentation samt Jury-Fragen. Zu dieser Finalprüfung kommt es nur, wenn die jeweiligen Spezialisten unter den Juroren die Software intensiv vorgeprüft und für eine Final-Einladung votiert haben.
Beim Award für Altersvorsorgeberatung sowie beim Award für Gewerbeberatung werden in den mehrstündigen Final-Prüfungen Altersvorsorgeberatungen bzw. Gewerbeberatungen simuliert, wobei die Juroren die Rolle des Kunden übernehmen. Zu einer Finalprüfung kommt es nur dann, wenn in den vorherigen Prüfungsstufen das handwerkliche Können (Fachwissen, Beachtung der Gesetzesvorgaben etc.) bereits nachgewiesen wurde.

Trotz aller erfolgreich bestandenen Vorprüfungen ist eine Final-Einladung keineswegs eine Auszeichnungsgarantie. Es ist daher kein Wunder, wenn die Liste der nicht erfolgreichen Bewerbungen umfänglicher ist als die Auszeichnungsliste. Alle Bewerbungen werden vertraulich behandelt, so dass kein erfolgloser Bewerber Nachteile durch seine Bewerbung zu befürchten hat.

Der gesamte Award-Prozess ist ungewöhnlich transparent für jeden Bewerber. Sollte ein Bewerber ausscheiden, so wird dies ausführlich begründet und auf die bestehenden Beschwerdemöglichkeiten  versehen samt Berufungsmöglichkeit. In über 600 Bewerbungen hat es einige einvernehmlich geregelte Beschwerden gegeben aber nur eine Berufung.
Die Juroren verstehen die Awards aber nicht als Prügel-Büttelei sondern als Förder-Awards. Nicht nur Vorbildliches soll ausgezeichnet werden sondern es werden dem jeweiligen Bewerber bilateral und vertraulich Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dies reicht von intensiven Gesprächen nach den Prüfungen bis hin zu kostenfreien eintägigen Individual-Workshops mit dem jeweiligen Bewerber.

In allen Awards werden die Finalisten um ein Feed Back gebeten. Als häufigster Wunsch wurde im Übrigen genannt, das hohe Anforderungsniveau beizubehalten. Die hohe Zahl der Wiederholungstäter – auch und gerade bei anfänglich erfolglosen Bewerbungen – unterstreicht den Förder-Charakter der Awards.
Flankiert werden die Fördermaßnahmen durch das Jury-Lunch, bei vor der Auszeichnung im Kaisersaal des Rothenburger Rathauses die Jury auf eigene Kosten alle Finalisten – unabhängig von ihrem Abschneiden – einlädt, um in lockerer Atmosphäre offen gebliebene Fragen zu diskutieren.

Zu den ehrenamtlichen Juroren in 2016 gehörten:

  1. Prof. Dr. Beenken, Dortmund
  2. Herr Burdack, Ausbildung/Vermittler, PNW
  3. Herr Drols, Vorstand i.R.
  4. Herr Hutfleß, Manager Adesso
  5. Herr Jühe, Vermittler
  6. Frau Kisters-Kölkes, bAV-Spezialistin
  7. Herr Dr. Kaufmann, Geschäftsführer AWD/Swiss Life i.R.
  8. Herr Kober, IT-Manager
  9. Herr Dr. Schareck, GDV-Präsident i.R.
  10. Herr Schmidt, Vorstand LVM
  11. Herr Schulte, Ausbildung/Vermittler LVM
  12. Herr Szabo, Vermittler
  13. Herr Werner, Manager impuls
  14. Herr Dr. Wetzel, Vorstand Talanx, Vorstandsvorsitzender HDI
  15. Herr Wiora, Chef-Architekt IBM i.R.
  16. Herr Zander, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute