Seit 1999 wird der „Eisenhut Award“ jährlich für Vertriebssoftware in Kooperation mit dem Bundesverband deutscher Versicherungskaufleute (BVK) sowie KuBI e.V. ausgeschrieben und hier können Sie sich anmelden.

Für den Award bewerben sich Versicherungsunternehmen, Vertriebsgesellschaften, Vertretervereinigungen sowie Softwarehäuser.

Was wird unter "Vertriebssoftware" verstanden?

Hierbei wird jede Art der Software-Unterstützung eines Vermittlers (Einfirmenvertreter, Mehrfirmenvertreter oder Makler) zur Unterstützung der Kundenberatung oder des Kunden-, Vertrags- und Agenturmanagements verstanden, unabhängig, ob als On-oder Offline-Version.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können alle Versicherungsunternehmen, Vertriebsgesellschaften, Vertretervereinigungen sowie Softwarehäuser. Ziel des Awards ist es, mehr Transparenz zu schaffen.

Selbstverständlich garantieren wir Vertraulichkeit bei der Teilnahme sowie bei den Ergebnissen für alle Teilnehmer. Für jeden Bewerber ist der Erkenntniszuwachs risikolos, da weder seine Teilnahme am Award, seine Gesamt-Positionierung noch seine Detailergebnisse publiziert werden. Veröffentlicht werden nur die vom Bewerber freigegebenen Informationen.

In folgenden Rubriken werden Auszeichnungen verliehen:

  • Agentursysteme
  • Maklersysteme
  • Beratungssysteme für ganzheitliche Beratung
  • Beratungssoftware für Altersvorsorge
  • Beratungssoftware für WohnRiester & Bausparen
  • Endkundenportale
  • Maklerportale
  • Gewerbeberatung
  • CRM-Systeme
  • Beratungssoftware für Biometrische Risiken
  • Ausbildungssysteme
  • Vertriebstools

Bewerbungen in mehreren Rubriken sind möglich.

Die fünf Phasen des Wettbewerbs

  1. In der ersten Phase erhält jeder Bewerber einen Vorab-Fragenkatalog, den er individuell anpassen kann.
  2. In der zweiten Phase werden die so optimierten Fragenkataloge jedem Bewerber zur Verfügung gestellt, wobei jeder Bewerber zusätzlich zu den Antworten zu jedem Themenkomplex auf weitere, nicht nachgefragte Wettbewerbsvorteile verweisen kann.
  3. In der dritten Phase erhält jeder Bewerber eine erste Auswertung, die auf einer Bewertung seiner Antworten basiert. Diese Auswertung enthält seine Stärken und Schwächen aus Sicht der Jury, seine derzeitige Wettbewerbsposition im Vergleich zum anonymisierten Bewerberfeld und eine Aussage zur Wahrscheinlichkeit einer Verbesserung beziehungsweise Verschlechterung seiner Position in der Endbewertung - sowie das Recht auf Einrede bei einem Jury-Paten. Kann keine Einigung mit dem Jury-Paten erzielt werden, so wird der strittige Punkt automatisch in einer Jury-Sitzung vorgetragen und von ihr endgültig entschieden. Dies ist bei mehreren Hundert Bewerbungen seit 2000 erst einmal notwendig geworden!
  4. In der vierten Phase (Halbfinale) müssen die Bewerber, die ins Finale kommen wollen, Ihre Softwarelösung der Jury zur Verfügung stellen. Auffälligkeiten werden dem Bewerber mitgeteilt und Einredemöglichkeiten wie in früheren Phasen eingeräumt. An Hand der Ergebnisse dieser Phase wird von der Jury festgelegt, wer ins Finale gelangen soll. In einigen Rubriken beginnt der Award-Prozess mit der Phase vier.
  5. In der fünften Phase (Finale) werden die besten Wettbewerber nach Rothenburg ob der Tauber geladen, um ihre Systeme zu präsentieren sowie ihre schriftlichen Antworten zu validieren. Letztendlich werden die endgültige Rangfolge sowie die Laudationes festgelegt.

Die besten Systeme werden ausgezeichnet (Award in Gold, Silber und Bronze; Ausnahme Vertriebstools: hier gibt es nur die Stufe "Auszeichnung"). Über die Sieger wird ausführlich in der Presse berichtet, sofern die Zustimmung des jeweiligen Award-Gewinners vorliegt.