Derzeit herrscht Verunsicherung auf dem Vorsorgemarkt. Angeblich ist kein Riester- oder Rürup-Sparer, der in Not gerät, vor dem Zugriff des Finanzamtes sicher. Das Versicherungsmagazin erläutert die Hintergründe detailliert.

Der achte Teil der Serie beschäftigt sich mit Riester-Förderrechnern, die allzu häufig falsche oder unzulängliche Ergebnisse zur staatlichen Riester-Förderung liefern.

Der elfte Teil der Serie beschäftigt sich sowohl mit leicht erkennbaren Softwarefehlern bei Riester-Förderrechnern als auch mit unterlassenen Informationen.

Seit langem haben sich die Finanzdienstleister die Information ihrer potenziellen Kunden auf die Fahnen geschrieben – gerade beim Thema Altersvorsorge. Dies ist gut und erfreulich. Doch wie sieht die Praxis aus? Um dies herauszufinden, sind rund 50 Riester-Förderrechner exemplarisch untersucht worden, mit erschreckenden Ergebnissen.

Versicherungsmagazin-Test schlägt Wellen in den Medien

19.05.2009 - Die Riester-Rente hat sich zu einem beliebten Vorsorge-Modell entwickelt. Um Neukunden zu gewinnen, bieten viele Finanzdienstleister eigene Riester-Förderrechner im Internet an. Ein aktueller Vergleich des Versicherungsmagazins kam zu einem erschreckenden Ergebnis: Es gibt keine zwei gleichen Ergebnisse unter den mehreren Dutzend getesteten Anbietern. Die größte Abweichung zwischen den einzelnen Berechnungen beläuft sich auf beinahe 800 Prozent.

Im Mai und Juni 2009 haben wir insgesamt 50 Internet-Riester-Förderrechner getestet – mit erschreckenden Ergebnissen. Nur zwei Probanden überstanden die keineswegs unüblichen Testfälle fehlerfrei. Die Geisterfahrer unter den Rechnern bildeten die Mehrheit! Dieser Prozentsatz ist mittlerweile gesunken, wie ein Nachtest zeigte.